ATG Anlaufstrombegrenzung für DC-Motoren

Die ATG-Anlaufstrombegrenzung (DC-Motor-Manager) ist ein intelligenter, elektronischer Schalter für den direkten Anschluss und  Betrieb von Gleichstrom-PM-Motoren an einem 24V-Bord-Netz, wie es bei Nutzfahrzeugen häufig für Hilfsantriebe zu finden ist.

Das Gerät wird einfach in die Zuleitungen des Motors geschaltet, vorhandene Schalteinrichtungen können weiter verwendet werden.  Eine zusätzliche Versorgungsspannung wird nicht benötigt. Das Gerät wird durch Anlegen der 24V Motorspannung aktiviert und schaltet den Motor strombegrenzt ein, beim Abschalten der Versorgungspannung wird der Motor vom Gerät elektronisch gestoppt.

Während des Betriebs erfüllt das Gerät verschiedene Steuerungs- und Überwachungs-funktionen. In der vorliegenden Ausführung ist das Gerät für Motoren bis maximal 1000 W (Nennstrom bis ca. 45 A) gedacht.



Die Funktionen im Überblick:

  1. Elektronisches Ein- und Ausschalten des Motors – Entlastung des Motorschützes.
  2. Strombegrenzung in Höhe und Zeit zur Schonung der Kohlebürsten und Schutz des Motors im Fehlerfalle (z.B. mechanisches Blockieren). Vermeidung von Entmagnetisierung bei Kälte.
  3. Unterspannungserkennung vor dem Start zur Vermeidung von Tiefentladung der Bordbatterie.
  4. Signalisierung des Betriebszustands und aufgetretener Fehler über drei farbige LED’s am Gerät.
  5. Monitorfunktion: Betriebsstundenzähler, Anzahl der Fahrten, Anzahl und Art der Fehler.
  6. PC-Schnittstelle: Die gemessenen Werte können über eine integrierte Schnittstelle auf einem Terminal oder PC ausgelesen werden. In gleicher Weise können Parameter wie der Maximalstrom geändert werden oder die Zähler zurückgesetzt werden (z.B. nach einem Tausch oder Überholung des Motors im Werk).


Hauptanwendungen:

Hilfsaggregate in Schienen- und Nutzfahrzeugen (Kompressoren, Pumpen,..)

 

Aufbau:

Die Elektronik der Anlaufstrombegrenzung ist auf einer Leiterplatte angeordnet. Sie besteht im Prinzip aus einem leistungsfähigen Leistungshalbleiter (= elektronischer Schalter) mit einem aktiven Freilaufkreis sowie diversen Bauteilen zur Schutzbeschaltung, einem Shunt zur Stromerfassung und einem Mikrocomputer, der die Steuerung, die Strombegrenzung und Überwachung durchführt. Der Anschluss der Zuleitungen zu Motor und Batterie ist mit Schraubverbindungen direkt auf der Leiterplatte realisiert. Die meisten Bauteile sind SMD-bestückt.

Die Leiterplatte ist in einem robusten Aluminiumgehäuse staub- und wassergeschützt eingebaut. Drei Leuchtdioden zur Betriebszustandsanzeige befinden sich ebenfalls auf der Leiterplatte und sind über eine transparente Durchführung von außen sichtbar angeordnet.



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